Nachrichten

Verrücktes Projekt: Eiffelturm in grünem Gewand? > mehr...

Achtung: Ab jetzt gilt Zeckenalarm! (mit Video) > mehr...

GaLaBau-Umsatz erreicht Rekordmarke > mehr...

Sichtschutz aus Haselnuss, Glas und Edelstahl > mehr...

„Gründach des Jahres“: Wohlfühl-Terrasse über der Therme > mehr...

Praxiserfahrungen mit Teleskopen: Grüne Langarme > mehr...

Baukonjunktur: Auslastung auch im Tiefbau angestiegen > mehr...

Wie im "Holodeck": Terminal visualisiert Architekten-Pläne > mehr...

Entwässerung: Schutz vor Ratten und Rückstau (mit Video) > mehr...

Güteschutz Kanalbau: Vertrauen in Vorstand und Güteausschuss > mehr...

Grüne Horizonte

Landschaftsgärtner greifen nach EU-Fördertöpfen

BAD HONNEF, 09.02.12 - Die in der European Landscape Contractors Association (ELCA) organisierten GaLaBau-Verbände haben der EU-Kommission konkrete Vorschläge unterbreitet, das Programm „Horizont 2020“ auch für interdisziplinäre Forschungsvorhaben rund um das Grün zu nutzen. BGL-Vizepräsident Lutze von Wurmb ist zuversichtlich.

Lutze von Wurmb: „Mit einer fundierten Daten-
basis können wir im Garten- und Landschaftsbau
noch gezielter unseren Beitrag für eine
lebenswerte Umwelt leisten.“ | Foto: ELCA

Die Europäische Union will zwischen 2014 und 2020 rund 90 Milliarden Euro in Forschung investieren, um die Beschäftigung und das Wachstum in Europa anzukurbeln. Lutze von Wurmb, Vizepräsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus e.V. (BGL) sieht gute Chancen, dass die europäischen Landschaftsgärtner die Fördertöpfe für ihre gezielte Forschungsvorhaben erschließen können.

„Bei grünen Investitionen liegt der Fokus meist auf technischen Lösungen wie Fassadendämmung oder Energieeinsparung, während die Leistung des eigentlichen Grüns vielfach unterschätzt wird. Themen wie und Wohlergehen, Klimaschutz und Ressourceneffizienz liegen ganz in unserem Interesse als Dienstleister rund ums Bauen mit Grün. Hier haben wir unsere Forderungen nach Ergänzung des EU-Programms an vielen Stellen deutlich gemacht,“ so der GaLaBau-Unternehmer aus Uetersen bei Hamburg. Der ökonomische Wert von Grün für die Gesellschaft liege nach seiner Ansicht viel höher als allgemein angenommen: Denn Grün führe zu beträchtlichen direkten und indirekten Einsparungen, nicht nur zu neuen Arbeitsplätzen. Investitionen in Grün wirkten sich positiv auf die Gesundheit der Menschen und auf die Sicherheit in ihrem Wohnumfeld aus.

Beim Klimaschutz hat die ELCA angeregt, die technologischen grünen Lösungen um grüne Lösungen mit Pflanzen und Vegetationstechnik zu ergänzen, die zur Bewältigung des Klimawandels beitragen können. Denn grüne Lösungen mit Pflanzen und Vegetationsflächen gingen weit über „Green Solutions“ hinaus. So müssten mit Blick auf Technologien für energieeffiziente Gebäude auch die Bauwerksbegrünungen durch Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünungen berücksichtigt werden.

 

Den kompletten Beitrag lesen Sie in der anstehenden bi GaLaBau 1+2-2012.